Nachhaltige Energie in Berggebieten nutzen

Verschiedene Medien berichten aktuell über den Vorstoss der Grünliberalen, Solarenergie in den Bergen mehr zu unterstützen. Da in den Bergen betreffend Potential an Solarenergie “spanische Verhältnisse” herrschen. Dabei werden aufgrund der Reflektion des Schnees und teilweise auch Platzverhältnissen senkrecht stehende Panels immer mehr zum Thema. Was unserem EnergyTower in die Karten spielt: Die Panels sind senkrecht montiert, dazu kommt ein Windrad, das die Energieausbeute weiter optimiert. Den Windlasten in den Bergen halten auch grösser dimensionierte EnergyTowers problemlos stand.

Der Wortlaut auf 20 Minuten:

“Nebelsuppe im Mittelland, strahlender Sonnenschein in den Bergen: So zeigt sich das Wetter dieser Tage regelmässig. Von diesem Umstand könnten nicht nur die Wintersportler profitieren, sondern auch das Klima, finden die Grünliberalen. Im Rahmen ihrer Klimaoffensive fordern sie vom Bundesrat, Solaranlagen in Berggebieten stärker zu subventionieren. So könne man etwa Skilifte und Bergbahnen mit Solarpanels betreiben, auch an Stauseen sollen Photovoltaikanlagen installiert werden.”

Mehr auf 20 Minuten:

https://m.20min.ch/schweiz/news/story/-in-den-alpen-scheint-die-sonne-wie-in-spanien–21000643

Pilotversuche mit senkrecht stehenden Panels erfolgreich

In Gebieten mit hohem Schneeaufkommen haben liegende Solarpanels offensichtliche Nachteile, da sie vom Schnee befreit werden müssen und eher vereisen. Solarspar hat mit Teams der ZHAW verschiedene sehr vielversprechende Tests durchgeführt:

“Seit 2012 sucht Solarspar mit Teams der ZHAW Winterthur und Wädenswil nach neuen Methoden, um die Gewinnung von Solarstrom zu optimieren. Dank dieser Zusammenarbeit konnte unter anderem erstmals wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass begrünte -Dächer Solarpanels kaum kühlen. Weitere Tests zeigten, dass sich bei Gründächern eine senkrechte Aufständerung von bifazialen Solarmodulen besonders gut eignet. Wenn beide Seiten der Zellen von der Sonne beschienen werden und eine Ost-West-Ausrichtung gewählt wird, werden die maximalen Erträge am frühen Morgen und am Nachmittag erzielt. … Die ersten Messresultate (von senkrecht stehenden Anlagen in Arosa) sind vielversprechend: Der Ertrag der vertikalen Module lässt sich mit konventionellen Modulen vergleichen. Die Anlage produziert vor allem in den Morgen- und Abendstunden Strom. Auch die rekordverdächtigen Schneefälle im Januar hat sie gut überstanden. Sie war nur zehn Tage lang zugedeckt.”

Mehr dazu auf Solarspar:

https://www.solarspar.ch/unsere-projekte/forschungsprojekte/

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